Die Fans hatten ihren Spaß, jubelten bei jedem Muster-Punkt. Fischer war immer verunsicherter, verlor den 2. Satz und stand im 3. bei 3:5 nur 2 Punkte vor dem Aus. Anschließend konnte Muster nicht ausservieren, machte 4 Eigenfehler zum 5:5. Das enge Game zum 5:6 verlor der Steirer dann ebenso wie die ersten 3 Punkte seines letzten Aufschlagspiels. Tom kam noch ins Tiebreak, ging dort aber unter. Klar: Fischer hatte sicher nicht seinen besten Tag erwischt. Er war sicher von der Art und Weise wie sich die ehemalige Nummer eins präsentierte überrascht. Unschöne Ansagen, Diskussionen mit dem Schiedsrichter, unsportliche Pausen. Musters Rückhand, die im ersten Satz quasi nicht vorhanden war, funktionierte auf einmal.
Aber: Das war richtig stark von Muster! Ich hätte ihm niemals so eine Leistung zugetraut!
In Runde eins hatte sich der 43-Jährige gegen den Weltranglisten-119. Leonardo Mayer durchgesetzt. Böse Zungen sprachen im Zusammenhang mit dem Ausgang dieser Partie von einem beachtlichen Kontoeingang beim Argentinier. Nachdem ich Musters Leistung gegen Fischer gesehen habe, spreche ich ihm aktuell das nötige Niveau für einen solchen Sieg zu! Wie auch immer: Im Vorjahr traute ich Muster einen Sieg über einen Top-300-Mann zu - dieser ist nun eingefahren. Sein Ranking von 1006 hat er damit abgesichert, bis Ende September wird er gar unter die Top 1000 einziehen.
Wie geht es jetzt weiter? Dreht Muster jetzt auf und wird zum Alptraumlos für Challenger-Spieler?
Das wohl nicht! Aber Muster kann vielleicht den einen oder anderen, nach einer langen Saison schon ausgelaugten, vielleicht nicht zu 100 Prozent motivierten Challenger-Spieler schlagen. Und vielleicht verkauft Musters Freund Herwig Straka nun die eine oder andere Eintrittskarte für das Stadthallenturnier mehr...
Ich bin Unbreakbar
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du Fotze du: schon sehr amüsant der Herr Muster
AntwortenLöschenGuter, lustiger Kommentar! Weiter so!
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